Erneute Suche nach alten DDR-Grenzminen gefordert

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Die als sensibel deklarierten Stellen sollten mit der heute zur Verfügung stehenden Technik erneut untersucht werden, sagte der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Sonnenstein, Wolfgang Mautschke (Freie Wähler), am Montag. "Es besteht Handlungsbedarf." Der Grenzstreifen war bereits vor und nach der Maueröffnung von Minen geräumt worden.

Das Grüne Band an der ehemaligen Grenze werde von immer mehr Spaziergängern erkundet, gab der Kommunalpolitiker zu bedenken. "Sie halten sich nicht immer auf dem Weg auf." Außerdem müssten entlang der früheren Grenze Arbeiten zur Pflege von Bäumen und Sträuchern erledigt werden.

Spaziergänger hatten am Samstag zwischen Bockelnhagen und Bartolfelde in Niedersachsen die Panzermine entdeckt. Spezialisten sprengten sie. Zuvor hatten Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren das Gebiet weiträumig abgesperrt. Nach Angaben von Mautschke wurde die Wiese, auf der die Mine gefunden wurde, regelmäßig gemäht.

Laut einer früheren Untersuchung des Thüringer Umweltministeriums wurden landesweit 42 Flächen mit einem "erhöhten Restrisiko" eingestuft. Wie viele Minen sich noch entlang der ehemaligen Grenze befinden, lässt sich nicht mehr genau sagen.

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