Seibert: Erdogans Nazi-Vergleich „absurd und deplatziert“

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Recep Erdogan. Foto: Yasin Bulbul

Die Bundesregierung hat den Nazi-Vergleich des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan scharf kritisiert. „Gleichsetzungen der Politik des demokratischen Deutschlands mit der des Nationalsozialismus weisen wir entschieden zurück“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. „Ohnehin sind NS-Vergleiche immer absurd und deplatziert, denn sie führen nur zu einem, nämlich dazu, die Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus zu verharmlosen. Das disqualifiziert sich von selbst.“

Erdogan hatte am Wochenende die Absagen für Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsmitglieder in Deutschland als „Nazi-Praktiken“ bezeichnet. In Gaggenau war eine Veranstaltung mit dem türkischen Justizminister Bekir Bozdag in der Festhalle wegen Sicherheitsbedenken abgesetzt worden.

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Kommentare

05.03.2017 23:49 Uhr

Erdogan wirft Deutschland " Nazi - Praktiken "

Wie lange noch will sich Deutschland von so einer Person -- weil Regierungschef " kann man ihn nicht nennen - beleidigen lassen ???

Hat niemand den MUT einer solchen Person zu sagen was man von ihm hält ?
Für was bekommen Politiker in Berlin ihr GELD ?

Diesen Mann muss man in die Schranken weißen

Wie wäre es mit einem Einfuhrverbot türkischer Produkte
man kann auch den Urlaub in anderen Länder verbringen
oder auslaufende Visa nicht verlängern

Möglichkeiten gibt es doch genug

vielleicht wachen dann die einfachen Menschen in der Türkei auf und lassen sich nicht weiter blenden
von einen Diktator

solche Politiker sind eine SCHANDE für ATATÜRK

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