Entscheidung über E-Auto-Zellfertigung muss 2017 fallen

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Bislang war die NPE, deren Lenkungskreis sich aus Vertretern von Industrie, Politik, Wissenschaft und Gewerkschaften zusammensetzt, von Investitionen von mindestens einer Milliarde Euro für eine solche Produktion ausgegangen. Daimler-Entwicklungschef Thomas Weber und der Chef von Boschs Kfz-Sparte, Rolf Bulander, stellen die Pläne zusammen mit NPE-Präsident Henning Kagermann am Rande des Kongresses vor.

Die Zellen für Batterieantriebe von E-Autos kommen vor allem von asiatischen Herstellern wie Panasonic oder LG. Nur die Batterien selbst bauen die Autobauer zusammen. Sie haben den Standpunkt, dass die Produktion der Zellen nur infrage komme, wenn sich dies auch lohne. Daimler hatte Ende 2015 seine Zellfertigung im sächsischen Kamenz wegen der hohen Überkapazitäten am Markt eingestellt.

Arbeitnehmervertreter - darunter auch Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht - sind dagegen schon länger Fürsprecher einer gemeinsamen Zellproduktion der Autoindustrie in Deutschland. Auch VW-Markenchef Herbert Diess hatte bereits ein Umdenken gefordert. Dabei kreist die Diskussion nicht um die aktuelle Technologie, sondern um die Batteriezellen der nächsten Generation.

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