Entführung in Syrien: UN-Mann berichtet von Todesangst

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Im Staatsschutzprozess gegen einen 25 Jahre alten Flüchtling wegen der Entführung eines UN-Mitarbeiters durch Terroristen in Syrien hat das Opfer von Todesangst berichtet. Nachdem weder die UN noch sein Heimatland Kanada den Entführern sieben Millionen Dollar Lösegeld zahlen wollten, habe er seinen Eltern sagen müssen, er werde getötet, wenn sie nichts zahlten, berichtete der heute 52-Jährige am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Seine Eltern boten 11 000 Dollar an.

Seit Oktober ist der 25-Jährige wegen Kriegsverbrechen und Terrorhilfe angeklagt. Als Terrorist der Vereinigung Dschabhat al-Nusra soll er sich 2013 nahe Damaskus an der Entführung des Mitarbeiters der Vereinten Nationen beteiligt haben. Der Syrer kam 2014 als Flüchtling nach Deutschland. In der Terrorgruppe - die der Al-Kaida nahesteht - soll er die Geisel 2013 bewacht und bedroht haben. Der Entführte erkannte ihn später als einen seiner Peiniger.

PM Generalbundesanwalt

PM Oberlandesgericht

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