Energiewende: Untersteller stützt Seehofer

Der baden-württembergische Energieminister Franz Untersteller (Grüne) sieht einen Fonds zur Finanzierung der Energiewende positiv. "Die Altlasten aus der Anfangszeit der Photovoltaik belasten heute noch die EEG-Umlage", sagte der Grünen-Politiker.

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Der baden-württembergische Energieminister Franz Untersteller (Grüne) sieht einen Fonds zur Finanzierung der Energiewende positiv. "Die Altlasten aus der Anfangszeit der Photovoltaik belasten heute noch die EEG-Umlage", sagte der Grünen-Politiker. Er reagierte damit auf einen Vorstoß von CSU-Chef Horst Seehofer. Dieser will einem Medienbericht zufolge verhindern, dass die Strompreise weiter steigen, und dazu einen Fonds einrichten. Über eine solche Lösung habe er mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen, soll Seehofer laut "Spiegel" (Samstag) während einer Sitzung des CSU-Vorstands am Montag gesagt haben.

Dem Magazin zufolge wies der bayerische Ministerpräsident darauf hin, dass die EEG-Umlage künftig um einen Cent steigen werde und damit auch die Strompreise für die Verbraucher. Die Ökoumlage zur Förderung der erneuerbaren Energien liegt bei 6,354 Cent pro Kilowattstunde. Nach Seehofers Modell soll sie nur noch bis zu einer bestimmten Höhe steigen - der Rest würde aus dem Fonds gezahlt. Untersteller sagte, in der EEG-Umlage steckten gut 2 Cent pro Kilowattstunde, die aus der Zeit stammten, als die Preise und damit auch die Vergütung für die Photovoltaik noch besonders hoch waren - typische Forschungs-, Entwicklungs- und Markteinführungskosten, die üblicherweise aus dem Steueraufkommen finanziert würden.

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