ENBW nimmt Kohlekraftwerk in Betrieb

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Die Stromproduktion von Kohlekraftwerken ist immer weniger profitabel - dennoch hat der Energieversorger ENBW sechs Jahre nach Baubeginn Block 8 seines Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe (RDK) in Betrieb genommen. Die mit Steinkohle betriebene Anlage laufe schon seit 17. Mai mehrheitlich unter Volllast, unterbrochen von einer fünfwöchigen Revision, sagte ein Firmensprecher in Karlsruhe. Die an aktuelle Anforderungen der Emissionskontrolle angepasste Anlage hat eine Kapazität von 912 Megawatt.

Der schon seit 1985 Strom produzierende RDK 7 mit einer Leistung von 550 Megawatt stehe weiter bereit, wenn er am Markt gebraucht werde, sagte der Sprecher. "Wenn wir zum Beispiel einen bitterkalten Winter bekommen, werden wir RDK 7 brauchen." Grundsätzlich gelte aber, dass ENBW mit modernen und effizienten Kraftwerken kostengünstiger produzieren könne als mit älteren Anlagen.

Unrentable Kraftwerke machen dem Unternehmen schwer zu schaffen: ENBW will deswegen zwei Blöcke seines Steinkohlekraftwerks in Heilbronn außer Betrieb nehmen. Außerdem wehrt sich der Konzern zurzeit gerichtlich gegen ein Abschaltverbot für Kraftwerke in Marbach und Walheim (beide Kreis Ludwigsburg).

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