Einigung bei GE-Gesprächen zum Stellenabbau erwartet

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Das Logo des Konzerns General Electric. Foto: Tim Brakemeier/Archiv

Im Konflikt um den geplanten Stellenabbau beim Elektrokonzern General Electric (GE) in Mannheim könnte eine Lösung in Sicht sein: Wie die Gewerkschaft IG Metall bestätigte, kam am Freitag die Einigungsstelle mit Betriebsräten und Vertretern der Geschäftsführung erneut zusammen. Der SWR hatte zuvor berichtet, dass es am Wochenende eine Einigung geben könnte. Allein am Mannheimer Standort stehen 1000 Stellen zur Disposition. Von der Geschäftsführung gab es dazu zunächst keine Stellungnahme.

Weiter wollte sich die Gewerkschaft vor der notwendigen Zustimmung der jeweiligen Gremien und der Information der Beschäftigten nicht äußern. Beides werde voraussichtlich an diesem Montag beziehungsweise Dienstag geschehen. Die IG Metall plant für Dienstagnachmittag (15.00 Uhr) eine Pressekonferenz.

Bei den Einigungsgesprächen sollte es nach früheren Angaben auch um einen Sozialplan gehen. Am Ende der Gespräche sollte demnach eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern stehen - oder ein Einigungsstellenspruch, wenn sich die Beteiligten nicht verständigen können.

Betriebsrat und Gewerkschaft hatten sich dafür ausgesprochen, dass eine Investorengruppe die von der Schließung bedrohten Betriebsteile übernimmt. Das GE-Management lehnte das ab.

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