Einig gegen Kinderarbeit

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Von Kindern gefertigte Grabsteine gehören nicht auf Friedhöfe. Das sagen alle Landtagsfraktionen. Mit ihrer Zustimmung zur Gesetzesnovelle könnten sie "ein Signal gegen ausbeuterische Kinderarbeit setzen", sagte Manfred Lucha (Grüne) in Stuttgart. Mit einem grün-roten Entwurf zur Änderung des Bestattungsgesetzes werde Kommunen rechtssicher ermöglicht, per Friedhofssatzung Grabsteine aus Kinderarbeit zu verbieten. Lucha zufolge haben sich 42 Südwest-Gemeinden dazu selbst verpflichtet.

30 bis 60 Prozent aller Grabsteine seien aus Indien und China, wo Buben und Mädchen sie unter unmenschlichen Bedingungen herstellen, sagte Lucha. Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) zeigte Verständnis für Angehörige, die sich im Trauerfall nicht noch mit der Grabstein-Herkunft beschäftigen wollten. Wenn Kinderarbeit im Spiel sei, sei aber eine Grenze erreicht.

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