Ein Häftling in JVA Ravensburg weiter im Hungerstreik

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In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Ravensburg ist noch einer von drei Häftlingen im Hungerstreik. Das teilte ein Sprecher des baden-württembergischen Justizministeriums mit. Die Lage habe sich insoweit entspannt. Nach einem Bericht der „Schwäbischen Zeitung“ hatten die drei Männer seit Mittwoch nicht an der Anstaltsverpflegung teilgenommen. Sie solidarisierten sich nach eigenen Angaben mit einer ähnlichen Aktion kurdisch-stämmiger Insassen der JVA Heilbronn.

Das Justizministerium sieht jedoch keinen solchen Zusammenhang. In Heilbronn gab es nach Angaben des dortigen stellvertretenden Anstaltsleiters Nikolas Blanke am vergangenen Juli-Wochenende eine Protestbekundung kurdischer Häftlinge. „Das ist vorbei, hier ist alles ruhig“, sagte er unlängst der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund waren demnach Strafmaßnahmen gegen fünf kurdisch-stämmige Häftlinge wegen Drogenvergehen in der Anstalt.

Nach Angaben des Ravensburger JVA-Leiters Thomas Möning vom Freitag richteten Beschwerden von Häftlingen sich gegen eine Neuregelung der Rahmenbedingungen für ihre Freizeitgestaltung. Darüber sei die Anstaltsleitung mit der Gefangenenvertretung im Gespräch.

Bericht Schwäbische Zeitung

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