Drei Tote bei Abstürzen

Gleich zwei tödliche Abstürze haben sich gestern Abend bei Flugtagen in Metzingen und Backnang ereignet. Ein Flugzeug und ein Helikopter zerschellten, drei Menschen kamen ums Leben.

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Crash kurz nach dem Start: Ein Zuschauer wurde gestern in Metzingen von umherfliegenden Rotorteilen getötet. Foto: Thomas Kiehl

Mit einer Katastrophe ist gestern Abend der Flugtag auf dem Metzinger Roßfeld zu Ende gegangen. Dort stürzte ein Hubschrauber ab. Der Unfall forderte einen Toten und sieben Verletzte. Unter den Zuschauern brach Panik aus.

Aus bislang noch ungeklärten Gründen war der Helikopter kurz nach 16 Uhr während der Vorführungen neben die Zuschauermassen gekracht. Vermutlich hatte sich der Hubschrauber während des Starts mit einer Kufe verhakt. Die Maschine geriet ins Trudeln, der Hauptrotor krachte auf die Erde, einzelne Blätter zerbarsten und wurden in Richtung der Zuschauer geschleudert.

Ein Zuschauer wurde von den umherfliegenden Teilen so schwer verletzt, dass er wenig später verstarb. Mindestens sieben Menschen wurden zudem verletzt. Sie wurden mit drei Rettungshubschraubern in die umliegenden Kliniken gebracht. Der Pilot des Hubschraubers konnte das Cockpit ohne fremde Hilfe verlassen und blieb unverletzt.

Zwei Todesopfer hat ein weiteres Unglück gestern Abend bei einem Flugplatzfest in Backnang gefordert. Gegen 17 Uhr startete dort ein Kleinflugzeug mit vier Personen an Bord zu einem Rundflug. Doch bereits kurz nach dem Start schmierte der Flieger nach rechts ab. Noch vor einem angrenzenden Maisfeld stürzte das Flugzeug aus etwa 30 Metern auf den Boden und fing anschließend Feuer. Der Pilot und ein Mitreisender starben, die beiden anderen Passagiere überlebten schwer verletzt.

In Backnang hatte es bereits bei dem Flugplatzfest vor einem Jahr ein Unglück gegeben. Damals war ein Pilot mit seinem historischen Flugzeug kurz nach dem Start in einen Acker gekracht, hatte aber leicht verletzt überlebt.

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