DOSB begrüßt Veröffentlichung der Keul-Studie

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Der DOSB hat die Veröffentlichung des Gutachtens zum früheren deutschen Olympia-Arzt und Freiburger Sportmediziners Joseph Keul über seine Verstrickung in Doping begrüßt. „Für den Deutschen Olympischen Sportbund hat die Aufklärung der Ereignisse in Freiburg hohe Priorität“, sagte DOSB-Präsident Alföns Hörmann am Sonntag. Um Doping jetzt und in Zukunft aktiv und wirksam bekämpfen zu können, sei auch von Bedeutung, „die Vergangenheit lückenlos aufzuklären und die Lehren daraus zu ziehen“.

Der DOSB appelliert an die Verantwortlichen, trotz aller Diskussionen um die Evaluierungskommission sämtliche Ergebnisse der inzwischen viele Jahre dauernden Arbeit der Öffentlichkeit komplett zugänglich zu machen. Die Kommission hatte sich nach einem Streit mit der Universität Freiburg, die die Keul-Studie in Auftrag gab, vor einem Jahr aufgelöst.

„Damit ist auch eine leistungssportliche Neubewertung damaliger Ergebnisse der deutschen Mannschaft vorzunehmen“, sagte Hörmann. Bei allen aktuellen Diskussionen zur langfristigen Entwicklung des deutschen Leistungssports sei der harte Anti-Dopingkampf mit der Null-Toleranz-Politik des DOSB in Vergleiche einzubeziehen.

Ein Gutachten des Sportwissenschaftlers Andreas Singler über den 2000 gestorbenen Keul, der von 1960 an auch Olympia-Arzt war, kam zu dem Urteil, dass er einer der „am meisten dopingbelasteten Sportmediziner in Westdeutschland“ gewesen sei.

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