Dokumentarfilmerin Klausmann: Kinder werden zu oft überhört

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Schauspieler Walter Sittler (r) und Regisseurin Sigrid Klausmann. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Interessen und Meinungen von Kindern werden nach Ansicht der Regisseurin Sigrid Klausmann weltweit überhört. „Kinder haben ihre ganz eigene Weisheit, die nicht unbedingt die Weisheit der Erwachsenen ist“, sagte die Ehefrau des Schauspielers Walter Sittler („Nikola“, „Der Minister“) zum Kinostart ihrer gemeinsamen preisgekrönten Dokumentation „Nicht ohne uns!“ an diesem Donnerstag. Der Film ist ein Ergebnis des jahrelangen Projekts „199 kleine Helden“, mit dem das Ehepaar in jedem Land der Erde ein Kind auf seinem Schulweg porträtiert.

In „Nicht ohne uns!“ lassen Klausmann (Regie) und Sittler (Produzent) die Betrachter Teil haben an den Gedanken, Wünschen, Ängsten und Hoffnungen von 16 Kindern aus 14 Ländern aller Kontinente - aus der westlichen Wohlstandswelt genauso wie aus den armen Regionen Afrikas. Der HIV-positive Luniko aus Südafrika, die blinde Rebekka aus der Schweiz oder das Beduinen-Mädchen Ekhlas aus Jordanien ermöglichten einen Blick auf das Potenzial der heranwachsenden Generation, hieß es. „Nicht ohne uns!“ hat schon mehrere Preise erhalten: Beim Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ in Gera etwa gab es im vergangenen Jahr die Auszeichnung „Bester Dokumentarfilm“.

199 kleine Helden

Nicht ohne uns!

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