Die Zukunft mitbestimmen

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Harriet Hanekamp, 16 Jahre, aus Illerkirchberg. Foto: Volkmar Könneke

Mit 16 darf man bis Mitternacht draußen bleiben, Alkohol trinken, Organe spenden, und man muss vor Gericht für seine Taten gerade stehen. Das alles setzt voraus, dass man anfängt, sich seines Handelns bewusst zu werden, zu wissen, wie man sich in einer Gesellschaft verhalten soll. Man beginnt, Verantwortung zu tragen. Wieso dann nicht wie die Erwachsenen wählen gehen - zumindest im Kleinen? Denn nur, wer seine Stimme abgibt, hat auch eine.

Dass Wählen ab 16 kein schlechtes Konzept ist, beweisen die sechs Bundesländer, in denen es das schon gilt. In Bremen dürfen Jugendliche sogar bei Landtagswahlen teilnehmen. Dort ist man zufrieden. Auch Niedersachsen, das 1996 als erstes Bundesland das Kommunalwahlrecht ab 16 eingeführt hat, hat es noch heute. So viel kann also nicht falsch gelaufen sein.

Wahlen ab 16? Für mich eindeutig "Ja!". So bringt man Jugendliche dazu, sich gesellschaftlich, politisch und sozial zu engagieren. Grundvoraussetzung dafür ist aber Aufklärung in Schule und Familie, um zu lernen, die eigene Zukunft mitzubestimmen.

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