Die Jugend ist zu impulsiv

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Finn G. Breidenbach, 15 Jahre, aus Bernstadt. Foto: Privat

Wenn ich an die Folgen eines verringerten Wahlalters denke, sehe ich weder Vorteile noch irgendwelche minimalen Weiterentwicklungen des Status Quo. Klingt radikal? Vielleicht.

Die Jugend ist zu impulsiv, um solche Verantwortung zu überneh-men. Links und Rechts würden Macht bekommen, die Demokratie würde leiden, wie wir es sonst nur aus fernen Ländern kennen. Stimmungsschwankungen und Radikalität mögen ja für Jugendliche normal sein. Wenn so jemand aber plötzlich das Recht hat, seine Impulse durchzusetzen? Klingt für mich wie ein Einweg-Ticket zum Irrenhaus. Die Vorenthaltung des Rechtes mag zwar der UN-Kinderrechtskonvention 1992 nicht gefallen, aber in den Jahren danach fand man es in Ordnung so wie es ist. Ich muss sagen, dass dies richtig ist.

Was für mich ein Rätsel bleibt, ist die Frage, wer profitieren würde. Kommt die Idee wirklich von den Jugendlichen? Ich bezweifle es. Vielmehr denke ich, dass es die Idee einer Partei ist, so dass sie sagen kann: "Wir haben euch die Stimme gegeben, Ihr schuldet uns nun Eure."

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