Der Südwesten sticht in See

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Die Fregatte kann fast alles und ist „First of Class“. Ob Piraten, Terroristen, Flugzeuge, U-Boote oder Kriegsschiffe, sie weiß laut Marine-Homepage auf jede Bedrohung eine Antwort und soll bald auf den Meeren der Welt für Sicherheit sorgen. Klar, wie sie da heißen muss:  „Baden-Württemberg“ natürlich, nach jenem Seefahrer-Land also, in dem so viele Kapitäne die Untiefen des „Schwäbischen Meeres“ erfolgreich gemeistert haben und für die Auslandseinsätze, ob in Österreich  oder der Schweiz, zum Alltag gehören.

In Wahrheit hatten sich schon Günther Oettinger, als er noch Ministerpräsident war, und andere CDU-Politiker aus dem Südwesten für die Namensgebung eingesetzt, wie der Ex-Bundesabgeordnete Ernst-­Reinhard Beck (CDU) aus Stetten am kalten Markt 2008 mitteilte. Laut Beck gab es 40 Namensvorschläge, und mit ausschlaggebend für die Wahl sei  die „fruchtbare Patenschaft zwischen dem mittlerweile außer Dienst gestellten Zerstörer ,Rommel’ und dem Land Baden-Württemberg“ gewesen.

Na dann. Gestern wurde auf jeden Fall die „Baden-Württemberg“ in Cuxhaven der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Sommer geht sie in Dienst, drei weitere Schiffe der neuen Klasse F 125 folgen in den kommenden Jahren. Eigentlich war die Auslieferung der ersten Fregatte  für Ende 2014 geplant, aber nun gut, inzwischen sind es die Deutschen ja gewohnt, dass hiesige Rüstungs- oder Bauprojekte öfter etwas später fertig werden. Daran ändert offensichtlich auch ein noch so guter Name nichts. Andreas Clasen

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