Debatte ohne Denkverbote

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Streitpunkt auf den Fildern vor den Toren Stuttgarts ist in erster Linie die geplante Mischnutzung der S-Bahn-Trasse zum Landesflughafen durch Fern- und Regionalzüge. Umstritten sind auch die verkehrlichen und baulichen Lösungen im Bereich des Flughafens. Es geht um viele Details - nicht zuletzt um den Anschluss an die neue Strecke nach Ulm sowie die Gäubahn nach Singen.

Denkverbote soll es beim Filderdialog keine geben. "Es ist ein echter Dialog, und da gehts selbstverständlich um Alternativen, sonst bräuchten wir das gar nicht machen", sagte Regierungschef Winfried Kretschmann gestern. Allein die Finanzierungsobergrenze für Stuttgart 21, bei 4,526 Milliarden Euro festgeschrieben, gilt als unumstößlich. eb

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Kommentare

29.05.2012 23:22 Uhr

Planungsvorschläge der Bürger sind nicht gefragt

Auch die Bürger auf den Fildern haben längst durchschaut, dass Stuttgart 21 Murks ist und Murks bleibt. Und dass gar kein Dialog vorgesehen ist, bei dem es um Alternativen geht. Denn die Prämisse heißt nur Akzeptanz für diesen Murks.
Da würde ich auch nicht mitspielen. Und wer jetzt sagt, die Bürger könnten keine Alternativen erarbeiten, das sollen nur die Profis machen, dem sage ich: Die Titanic wurde auch von Profis gebaut! Genauso wird S21 untergehen.

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29.05.2012 23:21 Uhr

Herr Küpper

ich unterstütze Herrn Müller!

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29.05.2012 23:00 Uhr

Liebe SWP-Redaktion

Wenn Sie schon meine entsprechenden Retourkutschen auf die unflätigen Auslassungen des Herrn Küpper löschen, dann müssen Sie wohl auch obigen Beitrag, der nur provoziert und beleidigt, entfernen.
Von sachlicher Argumentation keine Spur!

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29.05.2012 05:52 Uhr

Wie sollte ein Dialog denn rechtliche Wirkung entfalten.

Warum denken Sie denn eigentlich nich nach, was sie überhaupt schreiben, Müller?

Wissen Sie denn überhaupt, was "rechtliche Wirkung" bedeuten soll?

[i]Dieser Kommentar wurde von der Redaktion bearbeitet.[/i]

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29.05.2012 01:25 Uhr

Erfolgreicher Dialog?

1. Wie Frau Erler bereits vor Wochen einräumte, wird der Filder-Dialüg niemals rechtliche Wirkung entfalten. Warum sollte man also damit Zeit vertrödeln?
2. Die Bahn kriegt außer Abriss und Zerstörung nichts hin, drängt aber auf die Einhaltung irgendwelcher Termine, weil sie keine weiteren "Verzögerungen" hinnehmen kann.
3. Die Bürger, die sich (unaufgefordert) engagieren, werden von Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschüchtert, man versucht, sie mit Bußgeldern und Gerichtsverfahren zum Schweigen zu bringen. Und ausgerechnet diejenigen, die noch nie eine Meinung hatten, geschweige denn eine abweichende, will man hier reden hören?

Liebe Frau Erler, lieber Herr Weitz, laden Sie doch CDU, FDP, Freie Wähler, ausgewählte SPD-Mitglieder und das mittlere Management der Bahn AG ein. Zahlen Sie ihnen die Fahrt, ersetzen Sie den Zeitaufwand und sorgen Sie für das leibliche Wohl. Dann bekommen Sie die gewünschten Fragen, Antworten und Vorschläge und die Angelegenheit ist rasch erledigt.

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