De Maizière und Strobl: Moscheen stärker in Fokus nehmen

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Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Foto: Michael Kappeler/Archiv  Foto: 

Angesichts der Gefahr islamistischer Anschläge will Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Moscheen stärker in den Fokus nehmen. „Es werden bestimmte Moscheen beobachtet, vom Verfassungsschutz - die Länder haben auch schon Moscheen geschlossen“, sagte de Maizière dem SWR am Samstag. Bei offiziellen Moscheen und Hinterhof-Moscheen müssten gefährliche Strukturen mehr aufgeklärt werden.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) pflichtete ihm bei. „Moscheen sind keine rechtsfreien Räume.“ Für friedliche Muslime seien sie Orte des Gebets. „Aber freilich gibt es auch Fälle, in denen sie von Islamisten missbraucht werden“, sagte Strobl. „Das müssen unsere Sicherheitsbehörden scharf in den Blick nehmen. Da müssen wir das Licht anknipsen.“

Die Attentäter von Barcelona sollen von einem Imam zu ihrer Tat angestachelt worden sein. Bei dem Anschlag in Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas am Donnerstag und einem vereitelten Attentat in der Stadt Cambrils starben insgesamt 15 Menschen, mehr als 120 wurden verletzt.

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