Das ist eine richtig gute Sache

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Lena Kampmann, 15 Jahre, aus Jagstheim. Foto: Wolfgang Rupp

Das Anliegen von Grün-Rot mit dem Wahlrecht ab 16 mehr junge Menschen für Politik zu begeistern, finde ich nachvollziehbar. Mit der Aussicht, selbst mitbestimmen zu können, was in der Kommunalpolitik geschieht, kann man Jugendliche zum Wählen bewegen.

Mir ist zum Beispiel wichtig, dass sich in meinem Stadtteil einiges ändert. Mit der Aussicht, etwas erreichen zu können, würde ich mich noch mehr für meine Ziele einsetzen und versuchen, auch meine Freunde zum Mitmachen zu überreden. Veränderungen in unserer Gemeinde würden konkret uns Jugendlichen zu Gute kommen.

Doch meiner Erfahrung nach haben die meisten 16-Jährigen wenig Ahnung von Politik. Ich nehme an, einige werden diejenigen wählen, die auch die Eltern wählen. Allerdings hat man als 16-Jähriger trotz Senkung des Wahlalters ja auch nicht die Pflicht, wählen zu gehen. Wenn man es sich nicht zutraut, bleibt man daheim. Ich finde das Vorhaben, Jugendliche mitbestimmen zu lassen, wer im Gemeinderat ist, wer Bürgermeister und wer Oberbürgermeister wird, eine richtig gute Sache.

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