Daimler will seine Elektromarke auch in Sindelfingen bauen

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Ein Mercedes-Benz „EQ“ präsentiert wird au f einer Messe präsentiert. Foto: Uli Deck/Archiv

Der Autobauer Daimler will die Autos der neuen Elektromarke EQ neben Bremen auch in seinem Werk in Sindelfingen bauen. In Sindelfingen sollen die Modelle der Ober- und Luxusklasse vom Band rollen, wie Daimler am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Sindelfingen ist nach Bremen damit der bislang einzige Standort, an dem die Autos der im September angekündigten E-Marke gefertigt werden. An welchen Standorten weitere EQ-Modelle produziert werden, werde in Abhängigkeit von der Nachfrage entschieden, hieß es.

Ähnlich wie im Kompaktwagenwerk in Rastatt, wo bereits die B-Klasse mit Elektromotor gebaut wird, oder im Smart-Werk in Hambach, sollen die Elektroautos gleichzeitig mit Verbrennungsmotoren auf der gleichen Linie in Serie gefertigt werden, so ein Sprecher. Die Mitarbeiter sollen dafür speziell geschult werden. Damit entscheidet sich Daimler, ähnlich wie andere Autobauer, zunächst dagegen, für die Elektroautos ein neues Werk zu errichten.

Der Autohersteller will den Anteil seiner Elektroautos an allen verkauften Modellen bis 2025 weltweit auf 15 bis 25 Prozent steigern. 2019 soll das erste Fahrzeug der neuen Marke EQ - ein Stadtgeländewagen - in Serie gehen, das in Bremen gebaut wird. Daimler investiert in die Marke 10 Milliarden Euro. Der Wert schließt die Umstellung der Produktion allerdings nicht ein. Für Sindelfingen hatte Daimler vor zweieinhalb Jahren zusätzliche Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro bis 2020 angekündigt.

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