Daimler will mit flexibler Produktion E-Auto-Umbruch bewältigen

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Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG. Foto: Uli Deck/Archiv

Daimler will die Auswirkungen des Elektroauto-Umbruchs auf die Arbeitsplätze mit flexibler Produktion abfedern. Die Fabriken sollen nach und nach so umgebaut werden, dass sie auf einer Linie sowohl Autos mit Verbrennermotoren fertigen können als auch solche mit alternativen Antrieben, sagte Markus Schäfer, Produktionschef der Stamm-Pkw-Marke Mercedes-Benz, am Dienstag auf dem Genfer Autosalon.

Ein neues Modell soll auf der Produktionslinie des Fahrzeugs gebaut werden, das es möglicherweise langfristig ersetzt. Im Werk Hambach sei die Integration der E-Plattform schon erfolgt, in Rastatt sei man schon weit. Insgesamt hat das Unternehmen derzeit 29 Fabriken.

Bei Daimler hatte zuletzt der Betriebsrat im Zuge der Umstellung auf Elektromobilität feste Zusagen für die Motorenfertigung gefordert. Konzernchef Dieter Zetsche hatte mit Aussagen vor Finanzanalysten die Arbeitnehmervertreter aufgeschreckt. „Wir werden jede Möglichkeit zur Reduktion so früh wie möglich nutzen“, sagte er mit Blick auf die Fertigung von Verbrennungsmotoren.

Schäfer sagte nun in Genf, beim angepeilten Wachstum des Konzerns und planbar steigenden Anteil von Elektroantrieben in der Zukunft könnten auch 2025 noch so viele Verbrennermotoren wie heute gefertigt werden. Langfristig sollten auch die Werke in den USA und China in die Lage versetzt werden, herkömmlich angetriebene Fahrzeuge und Elektroautos auf denselben Linien zu fertigen.

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