Daimler-Vorstand hält Forderung für überzogen

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Zeitung" (Mittwoch) für "völlig überzogen und realitätsfern". Sein Gegenpart, Daimlers Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht, hat für die Wortmeldung wenig Verständnis: "Ich verstehe nicht, warum Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth, der für die Arbeitgeber verhandelt, schon vor den ersten Gesprächen in dieser Form angreift und mauert", sagte er am Mittwoch.

Seitens der IG Metall sei die Forderung mit wirtschaftlichen Daten und dem Anspruch nach mehr Gerechtigkeit begründet, sagte Brecht. "So gehen wir gelassen in die Gespräche."

Porth hingegen sagte, die Bereitschaft, es am Ende auf einen Konflikt ankommen zu lassen, sei deutlich größer als in der Vergangenheit. "Im Arbeitgeberlager setzt sich ganz klar die Haltung durch: Jetzt ist es genug." Ein Streik käme Daimler angesichts der guten Auftragslage allerdings nicht gerade gelegen.

Am Mittwochnachmittag treffen sich die Tarifparteien zu ersten Gesprächen über Lohnerhöhungen für 800 000 Beschäftigte der Branche. Warnstreiks sind erst Ende April ein Thema. Dann endet die sogenannte Friedenspflicht.

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Kommentare

16.03.2016 12:39 Uhr

IG Metall fördert kontraproduktives Handeln

Es ist kein Geheimnis und längst erwiesen, dass von den Mitgliedern der IG Metall nur eine sehr kleine Minderheit dazu imstande ist, tote in lebendige Arbeit zu transformieren. Die weitaus größten Teile ihrer Mitgliedschaft sind dazu nicht befähigt und gefallen sich sogar darin, die Notwendigkeit des besagten Prozesses nach Kräften zu hemmen. Insofern stellt sich durchaus die Frage, weshalb die Gewerkschaff für ausnahmslos alle ein um 5% erhöhtes Entgelt fordert, wenn mehr als augenfällig ist, dass auf diese Weise ein zutiefst kontraproduktives Handeln illegitim eine Förderung erfährt, mit dem kein Arbeitgeberverband der Welt sich einverstanden erklären kann. Der Einwand des Personalvorstands der Daimler AG könnte somit begründeter nicht sein.

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