Daimler sieht von höheren Investitionen in Bus-Sparte ab

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Hartmut Schick, der Leiter der Bussparte von Daimler. Foto: Daniel Maurer/Archiv

Trotz großer Zukunftsprojekte wie Elektromobilität und automatisiertes Fahren hält der Autokonzern Daimler seine Investitionen in der Bus-Sparte nur stabil. Daimler investiere bis 2018 weitere 600 Millionen Euro in den Bereich, sagte Spartenchef Hartmut Schick am Freitag in Gerlingen bei Stuttgart. Das ist in etwa so viel wie in den vergangenen beiden Jahren. Das Geld soll in die Entwicklung von teilautomatisierten Bussen und Elektromotoren, aber auch in Verbrennungsmotoren und die digitale Vernetzung fließen.

Bis 2020 will Daimler rund 200 Millionen Euro in die Weiterentwicklung von Stadtbussen mit weitreichenden Fahrerassistenzsystemen stecken und Anfang des kommenden Jahrzehnts teilautomatisierte Busse in Serie bauen. Schon 2018 soll der erste Elektrobus in Serie kommen, der mit Dieselbussen konkurrieren soll.

Im vergangenen Jahr hatte die Sparte ihren Umsatz um zwei Prozent auf 4,2 Milliarden Euro steigern können. Bei der Profitabilität erreichte man die Zielmarge von sechs Prozent, die Marge bezeichnet den Anteil von operativem Gewinn am Umsatz. Der Absatz fiel wegen der mauen Nachfrage nach Fahrgestellen in Brasilien um sieben Prozent auf 26 200 Fahrgestellte und Komplettbusse. 2017 rechnet Schick aber mit einem deutlichen Plus. In Brasilien sei die Talsohle erreicht. Die Dynamik des Fernbusmarkts sei zwar etwas abgeflacht, aber nach wie vor da. Den Gewinn will Schick noch einmal leicht steigern.

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