Coach Nagelsmann: Grundordnungen? "Erkenne ich nicht"

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Nicht bei mir, sondern wenn ich Fußball schaue", sagte der 29-Jährige bei einer Pressekonferenz seines Clubs am Montag unverblümt. "Dann guck ich bei Sky Champions League, da steht dran: Ja, Juve spielt 3-5-2. Da sag' ich immer: Aha, wo? Das seh' ich gar nicht."

Beim Anstoß könne man die Taktik erkennen, dann würden die Zuschauer sie im schlechtesten Fall zweimal im Spiel und im besten Fall achtmal oder zehnmal sehen. "Mir ist es relativ egal, wie die Grundordnung aussieht. Auch die Spieler haben da mittlerweile nicht mehr den Fokus drauf, ob da ein 4-2-3-1, ein 4-1-2-3 oder was auch immer steht", sagte Nagelsmann über seine Vorgehensweise.

Es gehe ihm um die Prinzipien und nicht über drei oder vier Zahlen in den vier Ebenen. Für die Fans und Zuschauer seien solche Grundordnungen immer sehr plakativ, ein Bild, unter dem man sich was vorstellen könne. "Aber ich glaube, in der Trainergilde wird das nicht so hochgehängt. Das sind immer Nuancen von fünf oder zehn Metern, ob es ein 4-4-2 oder 4-3-2-1 ist."

Nagelsmann ist seit Februar Chefcoach in Hoffenheim, hatte den Club vor dem Abstieg gerettet und ist der jüngste Chefcoach in der Bundesliga.

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