Chemie- und Pharmabranche legt vor allem im Ausland zu

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Eine Chemikerin füllt in Ulm eine Chemikalie in ein Reagenzglas. Foto: Stefan Puchner/Archiv  Foto: 

Ein starkes Auslandsgeschäft hat der Chemie- und Pharmabranche in Baden-Württemberg erneut zu Wachstum verholfen, wenn auch weniger stark als im Bundesvergleich. Über die drei Quartale dieses Jahres legten die Umsätze der chemischen Industrie im Land um 3,6 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro zu, wie die Chemie-Verbände am Montag mitteilten. „Unsere Unternehmen haben die Stagnation 2016 überwunden“, sagte Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer. „Die Zuwächse sind ein dringend notwendiger Ausgleich für das seit Jahren niedrigere Wachstum gegenüber der gesamten Industrie.“ Die Erlöse legten im Inland um 2,3 Prozent, im Ausland sogar um 4,4 Prozent zu. Die Zahl der Beschäftigten stieg leicht auf 57 423.

Mit ihrem Wachstum liegen die Südwesten-Unternehmen nach eigenen Angaben allerdings unter den Ergebnissen der Branche in ganz Deutschland (plus 5,6 Prozent). Für das Restjahr erwarten die Chemie-Verbände im Südwesten demnach einen „befriedigenden“ Verlauf, ohne weitere Details zu nennen.

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