CDU will „40 Prozent plus X“ zur Bundestagswahl einfahren

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Vor dem Hintergrund sinkender Umfragewerte für die Union hat CDU-Bundesvize Thomas Strobl zur Wiederwahl von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgerufen. Die baden-württembergische CDU wolle bei der Bundestagswahl am 24. September dazu wieder einen starken Beitrag leisten und „40 Prozent plus ein dickes X“ einfahren, sagte Strobl beim politischen Aschermittwoch in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) am Mittwoch. „Natürlich wollen wird, dass Angela Merkel ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann“, rief er vor rund 1500 Gästen.

Strobl bezeichnete den SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz als „Luftpumpe“, vor der der Union nicht bange sein müsse. Wenn die SPD die unter ihrem Kanzler Gerhard Schröder beschlossenen Sozial- und Arbeitsmarktreformen zurückdrehen wolle, sei dies ein politischer Knicks vor der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und ein Zeichen in Richtung Rot-Rot-Grün, sagte Strobl, der CDU-Landeschef und Vize-Regierungschef der grün-schwarzen Landesregierung ist. CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach meinte zum Hype um den SPD-Spitzenkandidaten: „Entscheidend ist nicht, wer Anfang März fröhlich ist. Entscheidend ist, wer am 24. September fröhlich ist.“

Viel Applaus erntete Bosbach für seine Worte zur inneren Sicherheit. Wer in Deutschland lebe, müsse sich unabhängig von seiner eigenen Staatsangehörigkeit an die hiesige Rechts- und Werteordnung halten. „Wir müssen aufpassen, dass wir keine Konflikte aus anderen Staaten und Regionen zu uns nach Deutschland importieren und dass diese Konflikte mit Gewalt auf unseren Straßen und Plätzen ausgetragen werden.“ Wer meine, dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zuklatschen zu müssen, möge das in der Türkei tun.

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