Cannstatter Volksfest: Polizei schickt mehr Beamte auf den Wasen

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Das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen soll noch sicherer werden. Erstmals überwacht die Polizei bei dem Fest, das am Freitagnachmittag eröffnet wird,  das Gelände mit Videokameras. Der Leiter des zuständigen Polizeireviers, Thomas Engelhardt, sprach von einem gegenüber den Vorjahren deutlich erhöhten Personaleinsatz.  Mit dem ergänzten Sicherheitskonzept entspreche die Polizei, obwohl es weiterhin keine Hinweise auf eine konkrete Gefahrensituation gebe, den Erwartungen der Besucher, sagte der Stuttgarter Polizeipräsident Franz Lutz. Auch die Zahl der Streifen in zivil werde erhöht. Sie versuchen unter anderem zu verhindern, dass weibliche Gäste sexuell belästigt werden.

Andreas Kroll vom Veranstalter „in.Stuttgart“ bat die Besucher, Rucksäcke zuhause zu lassen. Zwar gebe es kein Rucksack-Verbot, die Behältnisse würden aber kontrolliert. Auf weitere Vorsichtsmaßnahmen haben Polizei und Veranstalter verzichtet. So werden Kinderwagen erlaubt sein. Einen Zaun wie um das Oktoberfestgelände in München wird es auf dem Wasen nicht geben, weil das Gelände durch den Neckar und das Bahngelände natürlich eingegrenzt sei, sagte Kroll.

Die Festwirte haben den Preis für eine Mass Bier durchschnittlich um 30 Cent angehoben. In den meisten Zelten kostet der Liter 9,90 Euro. „Wir sind immer noch deutlich günstiger als die Münchener“, betonte Festwirt Werner Klauss.

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