Busfahrer bangen um ihre Jobs

Die Mitarbeiter des von der Schließung bedrohten Stadtverkehrs Pforzheim (SVP) kämpfen um ihre berufliche Zukunft. Sie fordern eine Weiterbeschäftigung bei der Stadt, wenn der Öffentliche Nahverkehr wie geplant 2017 von der Bahn-Tochter Regionalbusverkehr Südwest (RVS) übernommen wird.

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"Wir sehen die Stadt in der Pflicht", sagte der Betriebsratsvorsitzende Guido Koch nach einer Betriebsversammlung am Montag. Noch sei aber nicht alles verloren.

Die Pforzheimer mussten während der Versammlung rund fünf Stunden lang auf den gewohnten Busverkehr verzichten. Ab 13.15 Uhr sei der Betrieb wieder aufgenommen worden, sagte SVP-Geschäftsführerin Claudia Wiest.

Von 2017 an soll als Ergebnis einer Ausschreibung die Bahn-Tochter Regionalbusverkehr Südwest (RVS) die Linien für zehn Jahre übernehmen. Die Entscheidung sei gegen den Wunsch der Stadt gefallen, hatte Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) gesagt. Betroffen sind rund 250 Mitarbeiter.

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