Busch-Gruppe bläst Übernahmeversuch von Pfeiffer Vacuum ab

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Die Busch-Gruppe hat den geplanten Kauf des hessischen Spezialpumpenherstellers Pfeiffer Vacuum abgeblasen. Das öffentliche Übernahmeangebot an die Pfeiffer-Aktionäre von 96,20 Euro je Aktie werde nicht aufrechterhalten, teilte Busch am Dienstag in Maulburg (Baden-Württemberg) mit. Als Begründung verwies das Unternehmen auf die von Pfeiffer für den 3. April anberaumte außerordentliche Hauptversammlung - die Busch aber in seinem Angebot explizit ausgeschlossen hatte.

Das Angebot zum Erwerb einer Kontrollmehrheit an Pfeiffer aus dem mittelhessischen Aßlar sei beendet, hieß es. Die bereits angedienten Papiere sollen an die Aktionäre zurückgebucht werden. Die Aktien von Pfeiffer reagierten nachbörslich negativ auf das Ende des Übernahmepokers: Für die Titel ging es auf der Handelsplattform Tradegate gegenüber dem Schlusskurs im Xetra-Handel etwas mehr als ein Prozent nach unten. Kurz nach Bekanntwerden der Übernahmeofferte war der Kurs zeitweise bis auf 107,30 Euro gestiegen und damit so hoch wie zuletzt Ende 2015. Am Dienstag endeten Pfeiffer-Papiere bei 102,70 Euro.

Pfeiffer hatte die Offerte des Rivalen aus dem Schwarzwald von Beginn an abgelehnt. Vorstand und Aufsichtsrat hatten Ende Februar den Aktionären empfohlen, das Gebot auszuschlagen. Die Offerte spiegele das Wertpotenzial von Pfeiffer nicht wider. Es gebe auch kein strategisches Konzept zur Zusammenarbeit.

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