Weißes Pulver beim BVerfG: Staatsanwaltschaft ermittelt

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Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Nach dem Brief mit weißen Pulver beim Bundesverfassungsgericht ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt. Obwohl sich die Substanz als Puderzucker und damit harmlos herausgestellt hat, nimmt die Anklagebehörde die Sache „sehr ernst“. Auch an andere Justizgebäude in mehreren Bundesländern waren solche Briefe verschickt worden. Das führte nicht nur zu großer Aufregung und Ängsten in der jeweiligen Poststelle. Es löste zudem kostenträchtige Polizeieinsätze aus.

„Wir ermitteln wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe im Fall des höchsten deutschen Gerichts. Der Strafrahmen reicht von einer Geldstrafe bis zu drei Jahren Haft.

Beim Bundesverfassungsgericht war am Mittwoch ein verdächtiger Umschlag eingegangen, der an eine nicht näher genannte Person adressiert war und in der Poststelle geöffnet wurde. Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem weißen Pulver um Puderzucker handelte. Der war auch in einem Brief, der etwa an das Amtsgericht Eisleben in Sachsen-Anhalt ging. Funde in München und dem oberbayerischen Wolfratshausen stellten sich gleichfalls als harmlos heraus. Die Hintergründe sind bislang unklar.

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