Bundesratsinitiative für erweiterte DNA-Analyse steht

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Der baden-württembergische Justizminister Guido Wolf (CDU). Foto: Uli Deck/Archiv

Justizminister Guido Wolf (CDU) hat den Entwurf einer Bundesratsinitiative für eine erweiterte DNA-Analyse auf den Weg gebracht. Demnach soll künftig das Spurenmaterial auch verwendet werden können, um Feststellungen über das Geschlecht, die Augen-, Haar- und Hautfarbe sowie das biologische Alter machen zu können. Technisch ist das möglich. Wolf will das Thema am 10. Februar im Bundesrat aufrufen lassen. Das grün-schwarze Kabinett muss die Initiative noch absegnen. Zuvor hatte die „Südwest Presse“ berichtet.

Der rechtspolitische Sprecher der Grünen, Jürgen Filius, sagte am Donnerstag: „Wir wollen Regelungen und Instrumente, die eine noch effektivere Verfolgung von Straftaten möglich machen.“ Haar-, Augen- und Hautfarbe sowie das Alter seien Informationen, die sich aus einer DNA-Analyse hinreichend exakt bestimmen ließen.

Bislang darf zur Verbrechensaufklärung laut Strafprozessordnung die DNA nur im Hinblick auf das Geschlecht und zur Feststellung der Identität analysiert werden

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