Büro von Alt-Bundespräsident Walter Scheel wird zum Museum

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Eine Büste von Walter Scheel im Rathaus in Bad Krozingen. Foto: Patrick Seeger/Archiv  Foto: 

Ein Jahr nach dem Tod von Alt-Bundespräsident Walter Scheel will die Gemeinde Bad Krozingen bei Freiburg das letzte Büro des Politikers dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich machen. Aus Scheels Arbeitszimmer im Rathaus der Gemeinde werde eine historische, museale Erinnerungsstätte, sagte Bürgermeister Volker Kieber (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur. Die gesamte Einrichtung des von Scheel eingerichteten und bis 2014 von ihm genutzten Arbeitszimmers werde derzeit geordnet. Ziel sei es, das Büro im Laufe des Jahres zu öffnen.

Der FDP-Politiker Scheel, Bundespräsident von 1974 bis 1979, war am 24. August vergangenen Jahres in Bad Krozingen im Alter von 97 Jahren gestorben. Sein Todestag jährt sich nun zum ersten Mal. Von 2009 bis zu seinem Tod hatte er in Bad Krozingen gelebt, von 2009 bis 2014 nutzte er als Alt-Bundespräsident das nun als Museum geplante Büro.

Das Vorhaben wird den Angaben zufolge von Bad Krozingen gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung verwirklicht. Das Bundespräsidialamt und Scheels Witwe Barbara seien beteiligt. In dem Büro befinden sich laut Kieber zahlreiche historische Dokumente und Gegenstände aus mehreren Jahrzehnten. Darunter seien Scheels Bücher, Redemanuskripte, politische wie persönliche Erinnerungen sowie zahlreiche Urkunden, Orden und Geschenke, die Scheel bei Staatsbesuchen erhielt.

Bundespräsidialamt zu Walter Scheel

Haus der Geschichte zu Walter Scheel

Friedrich-Naumann-Stiftung

Bad Krozingen

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