Brexit-Sorgen: Wirtschaftsministerin gibt Ausblick

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Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Marijan Murat/Archiv

Eigentlich sind die Aussichten für die baden-württembergische Wirtschaft in diesem Jahr nicht schlecht. Das Statistische Landesamt rechnet mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,75 Prozent - nach 1,5 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) will bei der heutigen Regierungspressekonferenz ihre Einschätzung der Lage abgeben. Dabei dürften zwei Themen dominieren: Die Politik von US-Präsident Donald Trump und die Entwicklung in Großbritannien nach dem Brexit-Votum.

Die Landestatistiker gingen zuletzt von positiven Impulsen aus, denn in beiden Ländern soll die Fiskalpolitik eine stärkere Rolle spielen. Investitionen in die Infrastruktur könnten auch der Südwest-Wirtschaft helfen. Doch gleichzeitig bereiten den Firmen mögliche Handelshemmnisse im Umgang mit beiden Ländern Sorgen. Die USA sind wichtigster Handelspartner des Südwestens, Großbritannien lag zuletzt bei den Ausfuhren auf Platz sechs. Ende Februar will Hoffmeister-Kraut mit einer Delegation nach London reisen, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Ausfuhren im Jahr 2015

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