Brand mit einem Toten war Verbrechen: Verdächtiger in Haft

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Eine Kelle mit der Aufschrift "Einsatz Feuerwehr". Foto: Armin Weigel/Archiv

Ein Brand mit einem toten Rentner in Lindau hat sich als Kapitalverbrechen entpuppt. Die Polizei hat einen 47-Jährigen festgenommen, der sich zur Zeit des Feuers in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben soll. Gegen den Mann sei am Freitag wegen des dringenden Verdachts eines Tötungsdelikts Haftbefehl erlassen worden, erläuterte ein Polizeisprecher. Der Mann bestreite jedoch, das 76 Jahre alte Opfer umgebracht zu haben.

Der Brand in dem Wohnhaus war am frühen Donnerstagmorgen entdeckt worden. Die Feuerwehr fand dann in dem stark beschädigten Gebäude die Leiche des 76-Jährigen. Wie das Feuer entstanden ist, stand nach Angaben der Kripo zunächst nicht fest. Es sei auch noch unklar, ob der Täter den Senior umgebracht und dann das Feuer gelegt hat, um Spuren zu verwischen, sagte der Sprecher. Dies sei derzeit nur eine Möglichkeit, die untersucht werde.

Genaue Angaben zu der Todesursache machte die Polizei nicht, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Die Obduktion der Rechtsmediziner in München habe ergeben, dass der Bewohner vor Ausbruch des Brandes aufgrund einer Gewalteinwirkung gestorben sei, hieß es.

Polizeimitteilung

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