Prozess um Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde endet schnell

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Überraschend schnell endete ein Verfahren gegen den ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Baden-Baden.  Foto: 

Das Landgericht Baden-Baden stellte überraschend nach sieben Verhandlungstagen das Verfahren gegen den einstigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in der Kurstadt ein und verhängte eine Geldauflage in Höhe von 20.000 Euro.

 Dem einstigen Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde, der seit 1997 in der rund 740 Mitglieder zählenden Gemeinde tätig war, waren Betrug, Urkundenfälschung und Zweckentfremdung öffentlicher Gelder vorgeworfen worden. An den Verhandlungstagen wurde deutlich, dass die Buchhaltung der Gemeinde nicht den üblichen Standards entsprach. Es sei „keine vollständige Verurteilung und auch keine vollständiger Freispruch“ zu erwarten gewesen, so der Vorsitzende Richter Wolfgang Fischer.                                                                                          

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