Besucherrekord in Schlössern und Gärten

3,77 Millionen Besucher strömten 2015 in die staatlichen Schlösser und Gärten.

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Mit 2,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor konnte der Rekord von 2014 - 3,69 Millionen Besucher - überboten werden, teilte das Finanz- und Wirtschaftsministerium am Freitag mit. Seit 2010 hätten die Besucherzahlen um rund eine halbe Millionen zugenommen.

Die Bilanz beweist Minister Nils Schmid (SPD), dass die insgesamt 59 Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten in Staatsbesitz ihre Position als "wichtigste Anbieter im Bereich Kulturtourismus" bestätigt hätten. Vorteilhaft sei auch das ausflugsfreundliche Wetter gewesen.

Seine Toppostition verteidigte das romantisch ruinierte Heidelberger Schloss mit 1.158.693 Tickets, auf Platz zwei rangiert Schwetzingen mit 703.857 Besuchern, gefolgt von der Barockresidenz Ludwigsburg mit 275.161 Besuchern (ohne Märchengarten). Das Weltkulturerbe im Kloster Maulbronn haben sich 235.820 Touristen angeschaut. Nach Salem kamen 115.779 Ausflügler, nach Weikersheim 100.781, im Kloster Lorch waren es 63.690, in Kloster und Schloss Bebenhausen 58.509, in Wiblingen 55.690, in Schussenried 55.228. Schloss Meersburg lockte 42.316 Neugierige an.

Bewährt hat sich nach Ansicht Schmids das Jahresmotto. 2014 standen die historisch bedeutsamen Monumente im Zeichen des Barocks, dieses Jahr drehen sich die Angebote um die "Welt der Gärten".

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