Bericht: Weniger Schüler bei türkischem Konsulatsunterricht

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Rund 24 000 Schüler bekommen einem Bericht zufolge derzeit muttersprachlichen Türkischunterricht in Baden-Württemberg. Das teilten die türkischen Generalkonsulate in Karlsruhe und Stuttgart der „Heilbronner Stimme“ (Donnerstag) mit. Beim sogenannten Konsulatsunterricht schicken die Herkunftsländer Lehrer nach Deutschland. Der Unterricht findet meist an staatlichen Schulen statt, wird aber nicht von der staatlichen Schulaufsicht kontrolliert. Nach Angaben der Konsulate sank die Schülerzahl im Vergleich zum Schuljahr 2016/2017 von 24 426 leicht auf etwa 24 000.

Die Bildungsgewerkschaft GEW fürchtet durch den Konsulatsunterricht eine politische Einflussnahme der Türkei. Die Generalkonsulate in Stuttgart und Karlsruhe weisen das dem Bericht zufolge zurück. Es gehe im Unterricht um die Vermittlung von Sprache und Landeskunde, erklärten sie demnach. Mehrsprachigkeit sei „kultureller Reichtum in einer immer stärker globalisierten Welt“.

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