Naturschützer machen mobil gegen geplantes Kraftwerk Atdorf

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Der geplante Bau des Pumpspeicherkraftwerks Atdorf im Südschwarzwald stößt weiter auf Widerstand von Naturschützern. Die seit Jahren diskutierten Pläne seien eine Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt der Region, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Baden-Württemberg in Wehr (Kreis Waldshut) mit. Dort begann am Dienstag die Anhörung der Planungsbehörde. Sie dauert nach Angaben eines Sprechers bis Ende Januar. Gegen die Pläne ist nach Angaben des Landratsamtes Protest von 1285 Personen und Vereinigungen eingegangen. Diese Einwände würden nun geprüft, Gegner des umstrittenen Projekts sollen dabei zu Wort kommen.

Atdorf ist neben Stuttgart 21 und der Erweiterung der Rheintalbahn eines der größten Bauvorhaben in Baden-Württemberg. Investiert werden sollen den Angaben zufolge 1,6 Milliarden Euro. Bauherrin ist die Schluchseewerke AG, ein Tochterunternehmen der Energieversorger EnBW und RWE. Sie will umweltfreundliche Energie für bis zu drei Millionen Haushalte speichern. Dafür sollen den Plänen zufolge unter anderem zwei insgesamt 110 Hektar große Kunstseen angelegt sowie eine 75 Meter hohe Staumauer aus Beton gebaut werden.

Landratsamt Waldshut zu Atdorf

Atdorf-Eröterung

Schluchseewerk zu Atdorf

Runder Tisch zu Atdorf

Schluchseewerk

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