Behörde stoppt Feuerwerk am Feldberg

|

"Ein Farbenmeer erleuchtet den Winterhimmel - sichern sie sich hier ihre Tickets". So wird im Internet noch immer für das Feuerwerk im Februar 2013 am Feldberg geworben. Doch das Spektakel auf der Skiwiese an der Grafenmatt ist längst abgesagt. Dafür hat das Regierungspräsidium Freiburg gesorgt. Das leitet das naturschutzrechtliche Verfahren für die Veranstaltung und hat vom Veranstalter, der Firma A&O Pyrogames in Magdeburg, eine fundierte artenschutzrechtliche Prüfung verlangt. Da dieses Gutachten nicht innerhalb weniger Wochen erstellt werden kann, hat die Firma das Feuerwerk abgesagt, liebäugelt aber schon mit einer Veranstaltung im Winter 2014.

Das Feuerwerk, bei dem mehrere Feuerwerker um die Wette schießen sollten, war von Anfang an umstritten. Reiner Ehret, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbands, drohte, gegen das Spektakel zu klagen, sollte das Regierungspräsidium genehmigen. Solch ein Feuerwerk störe die Winterruhe vieler geschützter Tiere, unter anderem auch die des immer seltener werdenden Auerhuhns, sagte er.

Die Firma A&O Pyrogames kündigte an, das Gutachten "zur Entlastung der Argumentation seitens der Natur- und Tierschützer" vorzulegen und mit der Gemeinde, den Behörden und dem Liftverbund Feldberg einen neuen Termin für den Winter 2014 zu bestimmen.

Feldbergs Bürgermeister Stefan Wirbser bedauerte die Absage und betonte, den Wintergästen müsste außer Pisten und Loipen auch Unterhaltung geboten werden. Deshalb hofft er auf ein Feuerwerks-Spektakel im Winter 2014.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Kuhberg: Was den Anwohner Sorge macht

30 Ulmer gehen mit dem Oberbürgermeister über den Unteren Kuhberg und sagen, was ihnen Sorgen macht. weiter lesen