Beauftragte für Suizidprävention in Gefängnissen geplant

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Justizminister Guido Wolf (CDU). Foto: Uli Deck/Archiv

Die Landesregierung will einen speziellen Beauftragten für Suizidprävention in die Gefängnisse des Landes schicken. Die Mittel für eine entsprechende Stelle seien im Haushaltsplan für 2017 enthalten, sagte Justizminister Guido Wolf (CDU) der „Schwäbischen Zeitung“ (Freitag). Dem Bericht zufolge hatte eine Expertenkommission schon im Herbst 2015 die Schaffung einer solchen Stelle empfohlen - vorangegangen war demnach der Hungertod eines Gefangenen in Bruchsal.

„Es ist sehr wichtig, jemanden zu haben, der außerhalb der Alltagsarbeit Konzepte entwickelt und die Bediensteten unterstützt“, sagte Alexander Schmid, Landesvorsitzender des Bundes der Strafvollzugsbediensteten, der Zeitung. Es brauche einen Fachmann, der die Prozesse zur Suizidprävention von außen betrachte und anpasse.

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