Bauern fordern Entschädigung für Biber-Schäden

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Ein Biber in einem Naturschutzgebiet bei Bechingen (Baden-Württemberg). Foto: Thomas Warnack/Archiv  Foto: 

Biber verursachen im Südwesten weiter Schäden - Landwirte und Naturschützer sind sich uneins, wie mit den Tieren umgegangen werden soll. „Wenn die Allgemeinheit den Biber will, dann ist das ok“, sagte Hubert Kucher, Kreisvorsitzender des Bauernverbandes Ostalb und selbst Betroffener von Biberschäden. Es müsse aber einen finanziellen Ausgleich für Landwirte geben, wenn sie durch den Biber Ausfälle haben.

Landwirte bekommen demnach für Schäden durch Biber kein Geld. Der LBV Ostalb startete deshalb eine Unterschriften-Aktion für eine finanzielle Entschädigung. Bisher unterschrieben laut Kucher 2000 Menschen. Nach den Sommerferien soll die Liste an Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) übergeben werden.

Nach Angaben des Umweltministeriums gab es 2016 zwischen 3500 und 4000 Biber in Baden-Württemberg. Die nachtaktiven Nager bringen Chancen für das Ökosystem mit sich. Biber können Gewässer deutlich billiger und besser als Bagger renaturieren, wie Gottfried May-Stürmer sagte, Biber-Experte vom Bund für Umwelt und Naturschutz Baden-Württemberg.

Biber-Infoblatt

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