Bahn kämpft vor Gericht weiter

Die Deutsche Bahn zieht gegen die Vergabe des Stuttgarter Nahverkehrsnetzes an die beiden Betreiber Go-Ahead und Abellio vor Gericht.

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Man habe beim Oberlandesgericht (OLG) Beschwerde gegen die Entscheidung der Vergabekammer des Regierungspräsidiums Karlsruhe eingereicht, teilte das Unternehmen gestern mit. Nach Ansicht der Vergabekammer hatte sich das Verkehrsministerium zu Recht dafür entschieden, den Milliardenauftrag an die beiden Wettbewerber zu vergeben. Die Bahn hatte zwar das billigste Angebot vorgelegt, aber laut Ministerium eine Auflage bei der Preisgestaltung missachtet.

Das Stuttgarter Netz reicht bis nach Mannheim, Bruchsal, Osterburken, Tübingen, Crailsheim, Ulm, Karlsruhe, Würzburg und Aalen. Es war in drei Lose aufgeteilt worden. Abellio soll ab 2019 das Neckartal befahren, Go-Ahead Rems-Fils und Franken-Enz.

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