B-10-Umgehung: Minister weist Kritik zurück

Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat die Kritik des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Norbert Barthle (CDU), bezüglich der B-10-Ortsumgehung Lonsee-Urspring zurückgewiesen.

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Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat die Kritik des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Norbert Barthle (CDU), bezüglich der B-10-Ortsumgehung Lonsee-Urspring zurückgewiesen. Das Land habe die Ortsumgehung für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet, erklärte er in einer Mitteilung: "Herr Staatssekretär Barthle besticht durch eine erschreckende Ahnungslosigkeit. Den von ihm behaupteten Planungsstopp nach der Regierungsübernahme hat es nie gegeben." Die Maßnahmen seien im derzeit gültigen Bedarfsplan des Bundes aber nur nachrangig im weiteren Bedarf eingestuft. Eine Planung durch das Land sei bei dieser Einstufung schlicht nicht möglich.

Davon zu trennen sei die Anmeldung der Maßnahmen für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans. Hier seien auf Vorplanungsniveau mögliche Lösungen einer Ortsumfahrung untersucht worden. Die Ende 2013 angemeldete Variante und die nun diskutierte Vorstellung der Gemeinde lägen kostenmäßig etwa auf gleichem Niveau.

Ob eine B10-Umgehung in Lonsee-Urspring und Amstetten vor 2030 gebaut wird, entscheidet sich voraussichtlich Anfang November. Dann werde sein Haus die Prüfung für die Projekte im Bundesverkehrswegeplan 2030 abgeschlossen haben und offenlegen, sagte Barthle, der sich am Dienstag vor Ort in Urspring informiert hatte.

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