Autozulieferer Mahle verkauft Schmiedewerke

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Der Autozulieferer Mahle verkleinert sein Portfolio. Man habe zwei Schmiedewerke im nordrhein-westfälischen Plettenberg und im sächsischen Roßwein an den österreichischen Mischkonzern Frauenthal verkauft, teilte Mahle am Montag in Stuttgart mit. Damit der Kauf gültig wird, müssen die Behörden noch zustimmen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Schmiedewerke, die Rohteile für bestimmte Stangen und Ausgleichswellen herstellen, kamen im vergangenen Jahr den Angaben zufolge auf einen Umsatz von 125 Millionen Euro. Die Werke haben zusammen 640 Mitarbeiter, die meisten davon in NRW (510). Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2019 ausgeschlossen.

Mahle, einst klassischer Kolbenhersteller, ist längst auch in Bereichen wie der Elektromobilität und Klimatechnik tätig. Der Stuttgarter Konzern hat rund 76 000 Mitarbeiter. Frauenthal wiederum ist im Handel, aber auch im Automobilbereich aktiv, hier unter anderem mit Press- und Schweißkomponenten für Nutzfahrzeuge und Autos. Der Konzern hat bisher gut 3100 Mitarbeiter. Der Kauf sei „ein wesentlicher Schritt“ zum Ausbau des Automobilbereichs, sagte Frauenthal-Vorstand Martin Sailer.

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