Autos attackiert - Haft gefordert

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Im Karlsruher Gullydeckel-Prozess hat die Staatsanwaltschaft gestern Haftstrafen von bis zu zehn Jahren für die vier Angeklagten gefordert. Die vier Männer im Alter zwischen 23 und 30 Jahren sollen unter anderem Gullydeckel, Fernseher oder Holzklötze auf Straßen platziert sowie alte Autos, Strohballen und einen Reisebus in Brand gesetzt haben. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr sowie Brandstiftung in jeweils mehreren Fällen.

Die vier Männer hätten billigend den Tod von arglosen Verkehrsteilnehmern in Kauf genommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein klares Motiv liege jedoch nicht vor. Offenbar hätten sie aus Langweile und Abenteuerlust gehandelt. Die vier Verteidiger wiesen den Vorwurf des versuchten Mordes zurück. Am kommenden Dienstag soll das Urteil verkündet werden.

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