Ausstellung von Günther Uecker im Reutlinger Stadtmuseum

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Der Künstler Günther Uecker in seinem Atelier. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Das Städtische Kunstmuseum Spendhaus in Reutlingen zeigt vom kommenden Freitag an (10. Februar) den Werkzyklus „Huldigung an Hafez“ des deutschen Künstlers Günther Uecker. Das teilte das Kulturamt der Stadt mit.

In seinem neuen Werkzyklus interpretiert er den bildsprachlichen Reichtum der Verse des persischen Dichters und Mystikers Hafez und überträgt dessen Poesie auf seine Bilder. Bereits seit den 70er Jahren beschäftigt sich Uecker mit der Verwandlung von Texten in geschriebene Bilder. Die „Huldigung an Hafez“ entstand 2015 bis 2016 in der Reutlinger Siebdruckwerkstatt „Graffiti“.

Günther Uecker, der in der DDR zum Reklamegestalter ausgebildet wurde, ist nicht der erste abendländische Künstler, den die poetische Sprache von Hafez fasziniert: Schon Johann Wolfgang von Goethe wurde durch Hafez zu seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-Östlicher Divan“ inspiriert.

Der inzwischen 86 Jahre alte Günther Uecker ist insbesondere durch seine „Nagel-Objekte“ international bekannt geworden, mit denen er auf menschliche Gewalt und die große Bedeutung des Friedens in der Welt hinweisen wollte. Uecker stellte seine Kunst in zahllosen Ländern, darunter auch Diktaturen und totalitäre Staaten aus und reiste mit einer humanitären Friedensbotschaft um die ganze Welt.

Bis zum 5. März ist Günther Ueckers neueste Ausstellung im Reutlinger Spendhaus zu sehen.

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