Ausstellung erinnert an Zwangsarbeiter in Schwäbisch Hall

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In einer ehemaligen Zwangsarbeiterbaracke im Hohenloher Freilichtmuseum erinnert das Haus der Geschichte Baden-Württemberg nun an ihre Schicksale - und thematisiert auch das Verhältnis der einheimischen Bevölkerung zu den wie Sklaven gehaltenen Arbeitskräften.

Persönliche Erinnerungen, 69 Porträtfotos und eine Liste von knapp 200 weiteren Menschen, die bei Firmen in Schwäbisch Hall arbeiten mussten, hat das Haus der Geschichte für die Ausstellung recherchiert. Insgesamt mussten rund 350 ausländische Männer und Frauen im ALter zwischen 15 und 60 Jahren in der örtlichen Fassfabrik schuften, über deren Geschichte die Ausstellung ebenfalls informiert.

Nach Angaben des Hauses der Geschichte ist die Zwangsarbeiterbaracke die einzige in einem Freilichtmuseum in Deutschland. Sie stand zur NS-Zeit in Schwäbisch Hall-Hessental.

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