Ausstellung erinnert an Opfer

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Eine Ausstellung im Innenministerium in Stuttgart erinnert seit Montag an die Opfer der Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten im Südwesten. "Grafeneck 1940" ist Teil einer Reihe von Ausstellungen, mit denen zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der heutigen Verantwortung angeregt werden soll, wie das Ministerium mitteilte.

In Grafeneck (Landkreis Reutlingen) ermordeten die Nazis nach Angaben der dort eingerichteten Gedenkstätte im Jahr 1940 fast 11.000 Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen.

Grafeneck sei aber nicht die einzige Tötungsanstalt und der einzige Tatort gewesen, erklärte Innenminister Reinhold Gall (SPD). Auch Amtsstuben und Schreibtische seien Tatorte gewesen und diejenigen Mittäter, die das Töten ermöglicht oder vertuscht hätten.

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