Ausbau der Südbahn verzögert sich

Der Ausbau der Südbahnstrecke Ulm-Friedrichshafen, die elektrifiziert werden soll, verzögert sich. Das baden-württembergische Verkehrsministerium geht davon aus, dass das Projekt erst 2018 vollendet sein wird, nachdem bisher von einem Fertigstellungstermin im Jahr 2016 ausgegangen worden war.

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Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE soll sich das Vorhaben um mehr als 40 Millionen Euro auf Gesamtkosten von 226 Millionen Euro verteuern. Darüber wird am heutigen Montag der Lenkungskreis informiert, in der Bahn und Politik sich über die großen Bahnvorhaben im Land auseinandersetzen. Das Ministerium führt unter anderem Schwächen in der Vorplanung, neue Erkenntnisse über problematische Bodenverhältnisse und höhere Aufwnedungen bei dne Kabeltrassen als Gründe für die Verzögerung und Verteuerung ins Feld.

Gegenüber der SÜDWEST PRESSE bestätigte der Ulmer Landtagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Rivoir diesen Sachverhalt, der Wasser auf die Mühlen der Gegner des Milliardenprojekts Stuttgart-Ulm (Tiefbahnhof S 21 in Stuttgart und Neubaustrecke Wendlingen-Ulm) liefern dürfte. Die Kritiker hatten stets die Befürchtung geäußert, die Elektrifizierung der Südbahn könnte auf der Strecke bleiben, weil S 21 zu viele Mittel und Kräfte bindet. Rivor, ein entschiedener Befürworter von Stuttgart 21 und Neubaustrecke, übt Kritik an den Planung der Bahntochter DB-Netz. "Ich bin ziemlich erschüttert, man muss an den Fähigkeiten der Bahnplaner zweifeln. Seit 175 Jahren werden jetzt Bahnstrecken gebaut. Eigentlich müsste sie es inzwischen können."
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Kommentare

06.11.2012 08:42 Uhr

Antwort auf „Grünes Verkehrsministerium - Beeindruckende Leistung”

Für die, die lesen können:

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=10546968/1kwknef/

Die Bahn gab die Zahlen bekannt...

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05.11.2012 22:39 Uhr

ganz selig ...

man beachte, wie selig Rivoir z.B. bei Min. 3:28 den hanseatischen Kaufmann anhimmelt ...

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05.11.2012 22:29 Uhr

Nachhilfe für Rivoir

... hier kann man auf ein paar wenigen Bildern die Ingenieursleistungen der DB betrachten - wirklich absolut überzeugend - solch Werbung braucht Deutschland - solch Werbung braucht der Wirtschaftsstandort ... äußerst beeindruckend ... vertrauensbildend ... bestgeplant ...

http://schaeferweltweit.wordpress.com/2012/10/30/dachschaden-flickschusterei/

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05.11.2012 21:28 Uhr

Antwort auf „Grünes Verkehrsministerium - Beeindruckende Leistung”

Müller, Müller, Müller.

Einfach morgen abwarten - nicht das Ministerium führt es an, sondern die DB AG selbst. Auf die Schnelle hat die SWP es durcheinander gebracht.

Und die DB untersteht wem nochmlas? Richtig, Frau Dr. Merkel und Herr Ramsauer.

Was log Grube am 23.11.2011 in Ulm? Dass die Bahn das Projekt planmäßig durchzieht...

Wer hat ihm alles geglaubt?

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05.11.2012 18:53 Uhr

Grünes Verkehrsministerium - Beeindruckende Leistung

(..) Das baden-württembergische Verkehrsministerium geht davon aus, dass das Projekt erst 2018 vollendet sein wird, nachdem bisher von einem Fertigstellungstermin im Jahr 2016 ausgegangen worden war. (..)

(..) Das Ministerium führt unter anderem Schwächen in der Vorplanung, neue Erkenntnisse über problematische Bodenverhältnisse und höhere Aufwnedungen bei dne Kabeltrassen als Gründe für die Verzögerung und Verteuerung ins Feld. (..)

Sehr beeindruckend, das man bereits nach 'nur' rund 1,5 Jahre konstruktiver und kritischer Verkehrsministeriums-Regierungsverantwortung so ein Ergebnis präsentiert.

Macht nichts!
Mit dem grünen OB hat's geklappt und mit dem 'Oben bleiben' klappt's bestimmt auch.
Und das ist doch das Wichtigste.

.

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05.11.2012 16:51 Uhr

Wenn ich schonungslos und ungefiltert poste, was mir dazu einfällt

handele ich mir entweder eine Beleidigungsklage eine oder die Löschung des Kommentars, je nachdem, ob die Online-Redaktion ihn zuerst liest. Also: Lasst Euch wenigstens künftig nicht verarschen!

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05.11.2012 16:24 Uhr

so, so ... der S21-Befürworter Rivoir ist also ziemlich erschüttert

"Rivor ... übt Kritik an den Planung der Bahntochter DB-Netz. "Ich bin ziemlich erschüttert, man muss an den Fähigkeiten der Bahnplaner zweifeln. Seit 175 Jahren werden jetzt Bahnstrecken gebaut. Eigentlich müsste sie es inzwischen können."

Hätte dieser unglaublich kompetente Herr Rivoir mal die Kritikpunkte der S21-Gegner genauer betrachtet, hätte er schon sehr viel früher an den Fähigkeiten der Bahnplaner zweifeln müssen. Stattdessen hat er sicherlich für nicht unbeträchtliche Vortragshonorare fleißig die Werbetrommeln für ein sinnleeres Großprojekt gerührt, welches ein noch weitaus größeres Desaster wie BER oder Elbphilharmonie werden wird.

Außer den finanziellen Schäden für Stadt und Land (= Steuerzahler) wird S21 unheilbare Gebäudeschäden anrichten, die Bahninfrastruktur wird zurückgebaut, u.v.a.m.

Herr Rivoir, wenn die DB nicht mal so ne einfach Aufgabe wie die Südbahnelektrifizierung hinkriegt, WIE sollen jene Planer S21hinkriegen?

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05.11.2012 12:57 Uhr

Herrn Grubes Märchenstunde bei Herrn Gönner

Am 23.11.2011, wenige Tage vor der Volksabstimmung zu S21 in Ulm - verspricht Dr. Rüdiger Grube den gutgläubigen Ulmern die baldige Elektrifizierung der Südbahn: http://www.youtube.com/watch?v=84aKBQKeF9g#t=7m35s
Vor der versammelten Ulmer Prominenz (Ivo Gönner, Peter Kulitz, Monika Stolz) und zahlreichen mitreisenden Gästen, (u.a. Prof. Heimerl, Claus Schmiedel, Peter Hauk und Martin Rivoir - Bahnvorstand Grube selbst kam übrigens im Daimler mit Chauffeur) bringt er dies als conditio sine qua non in Zusammenhang mit dem umstrittenen Tiefbahnhofprojekt "Stuttgart 21".

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05.11.2012 11:11 Uhr

S21 Befürworter sind inkompetente Schwätzer

die S21 Befürworter entarnen sich als inkompetene Abnicker die Faktenresistent sind.

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