Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in Korntal liegt auf Eis

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zurück, nachdem Opfer ihre Unabhängigkeit angezweifelt und einseitig die Zusammenarbeit aufgekündigt hatten. Während die Opfer nun die Chance für eine Aufklärung nach ihrer Vorstellung hoffen, schiebt ihnen die Brüdergemeinde die Schuld am Scheitern zu. In den Kinderheimen der Gemeinde sollen nach Angaben der Opfervertreter zwischen 1959 und 1975 Kinder sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt worden sein. Die Brüdergemeinde geht davon aus, dass einiges davon stimmt.

Wissenschaftlerin Wolff und ihr Team schrieben an die Betroffenen: "Ohne Sie, die während Ihres Aufenthalts in den Kinderheimen von Missbrauch, Misshandlung und anderen Unrechtstaten betroffen waren, ist Aufarbeitung nicht möglich." Opfervertreter Zander gab sich am Montag erleichtert: "Wir haben die Handlungsfähigkeit zurückerhalten." Er will mit dem Juristen Ulrich Weber aus Regensburg eine Aufklärung im Sinne der Opfer anstreben und der Brüdergemeinde Gespräche über diese Zusammenarbeit anbieten.

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