Anklage gegen betrügerischen Gerichtsvollzieher erhoben

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Die Anklage laute auf gewerbsmäßige Untreue und Betrug. Der nicht vorbestrafte Gerichtsvollzieher hatte sich, als sich Ungereimtheiten ergaben, selbst angezeigt und den Schaden bereits wieder gutgemacht. Er arbeitet seit September 2013 nicht mehr in dem Beruf. Über die Anklage muss nun das Amtsgericht Ulm entscheiden. Ob es dort zu einem Prozess kommt, ist noch unklar.

Den Angaben zufolge hatte der Gerichtsvollzieher in etwa jedem zehnten von ihm bearbeiteten Fall Gebühren auf seine Privatkonten umgeleitet. So seien mehr als 5000 Euro, die dem Land zustanden, verbotenerweise bei dem Staatsbediensteten gelandet. Um seine Taten zu vertuschen, habe er zudem 2012 und 2013 in mindestens zehn Fällen in amtlichen Protokollen bewusst falsche Angaben gemacht und dienstliche Dokumente illegal bei sich zu Hause aufbewahrt.

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